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25. Januar 2012

ASGWSB bringt Jugendhaus an den Start

Einstimmiger Beschluss des Sozialausschusses zum Jobcenter-Jugendhaus

Von: | Abgelegt unter: Grüne Solingen, Presse, Arbeit und Soziales, Jugend und Bildung, Titelthema

„Die Konzeption eines Jugendhauses, wie sie von der Verwaltung selbst in der Bewerbung der Stadt für die Optionskommune erfolgreich entwickelt wurde, wird weiter aufrecht erhal-ten!“ Dies beschloss der Sozialausschuss gestern einstimmig. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass die Räumlichkeiten am Rathausplatz für ein solches Jugendhaus nicht geeignet sind. Die Verwaltung wurde aufgefordert bis Mai weitere räumliche Alternativen zu prüfen und für Jugendhilfe- und Sozialausschuss bis September 2012 eine fachliche Konzeption des Jobcenter-Jugendhauses zu entwickeln. Hierbei ging es den SozialpolitikerInnen vor allem darum, dass Formen der unmittelbaren Vermittlung zwischen den verschiedenen Hilfs- und Beratungsangeboten für Jugendliche vereinbart werden.
„Allein die räumliche Nähe der verschiedenen Ämter und Angebote reicht hier nicht aus. Wenn die Hilfesuchenden von Pontius zu Pilatus geschickt werden, um Termine in zwei drei Wochen zu erhalten, dann ist das keine Verbesserung im Hilfesystem“, betonte der Sozialausschussvorsitzende Frank Knoche.
Im Beschluss des Ausschusses wurden, analog der von der Verwaltung im Antrag für die Zulassung eines Kommunalen Jobcenters entwickelten Konzeption, folgende Kriterien für ein Jugendhaus festgehalten:

  • Alle Leistungen für junge Menschen zwischen 15 und unter 25 Jahren werden in einem zentralen Beratungszentrum für Jugendliche (ZeBra) erbracht.
  • Leistungen der Jugendhilfe, wie niedrigschwellige Angebote, sollen hier ebenso verortet werden, wie Beratungsangebote von Trägern und die sozialräumliche Betreuung im U 25-Team des KJC.
  • Die Planungen werden weiterhin verfolgt,
    - alle erforderlichen Partner mit Präsenz- und Angebotszeiten in ein Konzept zu integrieren sowie
    - die Angebote nach SGB II, SGB III, SGB VIII und BaföG/BAB zusammen zu führen
  • Das zentrale Beratungszentrum wird als Jugendservicebüro mit Jugendcafe, Infopoints und Veranstaltungen konzipiert.
  • Bei Planung und Gestaltung werden junge Menschen beteiligt, um eine größtmögliche Akzeptanz in der Zielgruppe zu erreichen.